Noch anstehende Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft Heimatpflege im württembergischen Allgäu in 2026
Freitag, 16.10.2026, 15.00 Uhr, Wangen im Allgäu
„Auf den Spuren der Kapuziner“ Exkursion und Vortrag von Dr. Rainer Jensch
17.00 Jahreshauptversammlung 2026, vermutlich im Rathaussaal
RÜCKBLICKE
Samstag, 27.06.2026 | Isny
Exkursion der Heimatpflege zum Römerkastell Bettmauer und zur Josefskapelle

Etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben eine ausführliche Führung in der neurestaurierten Kapelle St. Josef Isny Vorstadt bekommen. Dieses barocke Juwel, berichtet durch die herausragende farbenfrohe Illusionsmalerei von Tod und Leben, verkündet lebensfroh den offenen Himmel und spiegelt zugleich die konfessionellen Auseinandersetzungen der früheren Zeiten in Isny wider.
Zuvor hat die Versammlung die Geschichte und die Ausgrabungen am ehemaligen römischen Reiterkastell Bettmauer erklärt und gezeigt bekommen. An diesem regionalgeschichtlich bedeutenden Ort der spätrömischen Zeit wurden bei Ausgrabungen sehr viele Münzen aber auch anderer Silber- und Goldschmuck gefunden, die heute in Stuttgart zu sehen sind. Das Kastell war für die Bewachung der Meldelinie und Straße von Bregenz nach Kempten gebaut worden, die durch weiter zahlreiche Burgi nacheisbar ist. Mehrmals zerstört wurde die Anlage 401/402 n.Chr. schließlich aufgegeben.
Ein Besuch im städtischen Museum im ehemaligen Kloster Isny, in dem diese Geschichte gut aufgearbeitet und didaktisch vorbildlich präsenteirt wird, können wir allen empfehlen.
Herzlichen Dank an das Team der Heimatpflege in Isny um Rudi Daumann für die spannenden Einblicke in die Geschichte ihrer Stadt und der ganzen Region.







Juni 2026
Heinz Linder: Zum Tod des ehemaligen Kißlegger Heimatpflegers

Mit großem Bedauern haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass unser ehemaliger Ortsheimatpfleger für Kißlegg Heinz Linder verstorben ist.
Heinz Linder war eine über Jahrzehnte hinweg sehr engagierte und prägende Heimatpfleger-Persönlichkeit der Gemeinde Kißlegg. Sein ehrenamtliches Engagement bereicherte das Leben in Kißlegg in vielen Bereichen. Als gewählter Vorsitzender der Katholischen Kirchengemeinde engagierte er sich u.a. für die Sanierung des Pfarrstadels, die Einrichtung des Pfarrarchivs und die Rettung der Kapelle in Zaisenhofen, bei der Narrenzunft pflegte er die närrische Kultur und von 2005 bis 2022 war er als Ortsheimatpfleger der Gemeinde Kißlegg vor allem bei der Sanierung und Rettung zahlreicher Kapellen, Feldkreuze und Bildstöcke engagiert. Er war ein fleißiger Sammler von Quellen über die lokale Geschichte und Bräuche, bereitete diese auf und publizierte dies regelmäßig. Seine heimatpflegerische Arbeit schlug sich schließlich auch in den Straßennamen des Baugebiets „Becherhalde“ nieder. Erinnert sei hier nur stellvertretend an seine Arbeit über den Kißlegger Bildhauer „Josef Schilt“. Durch sein hohes heimatpflegerisches Engagement schuf und erhielt er zahlreiche ideelle und materielle Werte für die gesamte Gemeinde. Sein letztes als Ortsheimatpfleger angestoßenes Projekt, die Sanierung der Windhag-Kapelle bei Immenried, hat er leider nicht mehr erlebt. Die Kapellensegnung ist am 05. Juli 2026 vorgesehen. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Heinz Linder mehrfach ausgezeichnet.
Die Stadt Bad Wurzach mit ihren Ortschaften baut seit 2026 auf die ersten Heimatpfleger.
Herzlich willkommen!


Die neubestellten Ortsheimatpfleger
Von links: Dr. Siegfried Roth (für die Stadt Bad Wurzach), Gerhard Baumann (für Arnach), Siegfried Stampfer (für Seibranz), Alfred Engelhardt (für Haidgau), BM Alexandra Scherer. Nicht auf dem Bild ist Gisela Rothenhäusler (für die Stadt Bad Wurzach)
[Bilder Ulrich Gresser]
Weiter wurden noch bestellt: Hubert Bohner (für Haidgau) und Hermann Müller (für Hauerz)
Freitag, 27. Februar 2026 | Esseratsweiler
Einweihung Gedenkstele für Pfarrer Hans Loblich
500 Jahre nach dem Tod des Unterstützers des Bauernaufstandes
Er war Mitstreiter, Schreiber und Vordenker des Rappersweiler Bauernhaufens im Bauernkrieg von 1525: Pfarrer, Meister Johannes Loblich. 500 Jahre nach seiner Ermordung (+ 15.02.1526) wurde ihm von der Heimatpflege Achberg ein Denkmal als bleibende Erinnerung gesetzt.
Der Lindauer Bildhauer René Geier hat aus wuchtigem Schwarzachtobler Sandstein eine Stele geschaffen. Mit ihren bewussten Ecken und Kanten symbolisiert sie die dunkle Zeit der Unterdrückung und den Willen zum Aufruhr. Der Gedenkstein soll uns auch heute noch die Werte von Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit vor Augen halten.




Die Ortsheimatpflege Achberg übergab das Denkmal der Öffentlichkeit in einem Festakt. Begonnen wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst. Anschließend wurde auf dem Kirchplatz in Esseratsweiler die Stele enthüllt, vom Künstler erläutert und vom Musikverein Achberg musikalisch umrahmt. In einem kleinen Festakt mit Liedern des Achberger Chores DaCapo und mit einem Grußwort durch Bürgermeister Tobias Walch wurde der Abend abgerundet. Zahlreiche Bürger der Achberger Ortschaften, als auch die Vorstände des Heimatbundes Allgäu, des Lindauer Heimattages oder der Arbeitsgemeinschaft Heimatpflege im württembergischen Allgäu waren mit dabei

Das Team der Arbeitsgruppe Ortsheimatpflege von links nach rechts: Uwe Haid, Annemarie Kraus, Hertha Danner, Daniela Hotz, Dietmar Hotz, Josef Farfeleder, Brigitte Reischmann. Weitere Mitglieder (nicht auf dem Foto): Karl Reischmann und Maresa Bucher. (Bildquelle: Homepage der Gemeinde Achberg)
Freitag, 20. Februar 2026 | Eglofs
Gerichtstag des Heimat- und Geschichtsvereins Eglofs

Beim Eglofser Gerichtstag am 21.02.2026 hat der langjährige Heimatpfleger und Vorsitzende des Lindauer Heimattages Fridolin Altweck aus Wasserburg den Westallgäuer Heimatpreis verliehen bekommen. Wir beglückwünschen ihn herzlich!
Freitag, 17. Oktober 2025 | Bauernhausmuseum Wolfegg
Jahreshauptversammlung der AG Heimatpflege mit Wahlen des Vorstands – Georg Zimmer wird Ehrenmitglied
Zur Jahreshauptversammlung des Vereins trafen sich der Vorstand und über 50 Vereinsmitglieder im Museum in Wolfegg, darunter zahlreiche Bürgermeister des östlichen Landkreises Ravensburg.
Vereinsvorsitzender Stephan Wiltsche berichtete von den Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr, über eine Exkursion zur Burg Neidegg, zur Hammerschmiede und zum E-Werk in Gottrazhofen, wo Geschichte und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise lebendig wurden. Eine andere Exkursion ging nach Wuchzenhofen mit einer Kirchenführung und zur Säge nach Ausnang. Wie immer stand das Anliegen des Vereins im Vordergrund, Geschichte und Kultur der Region bewusst zu machen. Vorbildlich war die Baumpflanz-aktion, bei der der Verein zusammen mit der Volksbank in ca. 10 Jahren für € 67.000,- über 2000 Bäume pflanzen ließ.
Eine wichtige Aufgabe des Vereins ist, die zugehörigen Heimatvereine miteinander zu vernetzen und deren Arbeit zu fördern, etwa durch Zuschüsse bei Veröffentlichungen.
Ein jahrelanges Projekt ist die im Land wohl einmalige Erfassung der Kulturlandschafts-objekte. Über 6000 Objekte der Kulturlandschaft sind schon digital inventarisiert worden. Diese Projekt soll in 2026 weitergeführt und vervollständigt werden. Der Vorstand wurde ein-stimmig entlastet und für seine Arbeit applaudiert.
Schließlich fand die Vorstandswahl statt. Stephan Wiltsche, Dieter Krattenmacher und Roland Sauter wurden als Vorstände bestätigt, neu hinzu kommt Dr. Siegfried Roth für Georg Zimmer, der sich nicht mehr aufstellen ließ. Bauhistoriker Benno Willburger und Architekt Hans-Peter Hege wurden als Beiräte benannt.
(Bericht von OHP Berthold Büchele)

An der Hauptverammlung der AG Heimatpflege wurde das ausscheidende Vorstandsmitglied Georg Zimmer für seine herausragenden Verdienste zum Ehrenmitglied unseres Vereins bestimmt. Wir danke Georg damit und wünschen ihm auch weiterhin alles Gute!
Bild von links: Vorsitzender Stephan Wiltsche, Geschäftsführer Bürgermeister Dieter Krattenmacher, bisheriger Schriftführer Georg Zimmer, Kassier Bürgermeister Roland Sauter.
Samstag, 30. August 2025 | Leutkirch-Wuchzenhofen
AG Heimatpflege Exkursion nach Leutkirch-Wuchzenhofen und Ausnang: „Wiederendeckte gotische Fresken in Wuchzenhofen und Besichtigung des Baudenkmals Alte Säge in Ausnang“
Leandra Schöll berichtete über die Ergebnisse ihrer Masterarbeit an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Die Masterarbeit befasst sich mit Bestand, Zustand und Schäden der Wand- und Gewölbemalereien sowie der Entwicklung eines Konservierungs- und Restaurierungskonzeptes. AG-Beirat und Bauhistoriker Benno Willburger erläuterte seine bauhistorischen und archivalischen Erkenntnisse zur Baugeschichte des Turmes und der Kirche von Wuchzenhofen.
Nach den Vorträgen ging es hinüber zur Kirche, wo in kleinen Gruppen die Kirche und die Fresken im Turm besichtigt werden konnten. Ortsheimatpfleger Clemens Hau führte durch die Kirche.
Anschließend ging die Exkursion Fahrt nach Ausnang, wo um 16.00 Uhr die historische Sägemühle vom ehrenamtlichen Archäologen Franz Hau erklärt wurde. In der gleichnamigen Gastwirtschaft traf man sich dann noch zur gemütlichen Einkehr.
Ein Bericht der Schwäbischen Zeitung finden Sie hier











28. Juni 2025 | Argenbühl – Gottrazhofen / Enkenhofen
Exkursion zur Hammerschmiede Gottrazhofen – Stauwerk und E-Werk Gottrazhofen – bis nach Enkenhofen“.
Auf kleinstem Raum in der wunderbaren Natur der unteren Argen konnten wir die Kultur verschiedener Epochen erleben.
So bekamen wir durch den Schmied Anton Netzer eine Vorführung in der weitum noch einzigen betriebenen Hammerschmiede in Argenbühl-Gottrazhofen. Ebenso interessant war die Besichtigung des gleich nebenan liegenden, 1925 errichteten, Wasserkraftwerks Gottrazhofen als auch das Stauwerk dazu. Herr Heiss von der EnBW hat uns hier sehr fachkundig geführt. Vom Stauwehr weg ging es hinauf, an der ehemals bedeutenden Burg Neideck vorbei bis nach Enkenhofen, wo wir an dem heißen Tag noch gemeinsam im Gasthaus Rad in Enkenhofen einkehrten.




















29. Mai 2025 | Merazhofen
Neuerscheinung Chronik „Merazhofen – Eine Pfarrei – Ihre Menschen- Ihre Geschichte“

Ortsheimatpfleger Berthold Haas aus Merazhofen hat zusammen mit Melanie Marka eine Ortschronik über den schönen Allgäuort erstellt. Das 312 Seiten starke Werk ist mit zahlreichen, intensiv rechergierten Historien, der Chronik der Kirche und der Vereine, sowie einem ausführlichen Hofgeschichten-Teil ausgestattet. Es wurde hochwertig gelayoutet und gedruckt. Unsere Arbeitsgemeinschaft Heimatpflege hat das Werk unterstützt. Zum Preis von 34,- € kann es nun im Kaffee „Himmelreich“ in Merazhofen erstanden werden. Eine tolle heimatpflegerische Leistung, zu der wir herzlich gratulieren!
22. März 2025 | Ratzenried
Neuerscheinung „Bauernkrieg im Allgäu“

Ortsheimatpfleger und Heimatforscher Berthold Büchele aus Ratzenried hat – anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Bauernkrieg“ – sein neues Buch veröffentlicht. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf dem Westallgäu, aber mit Einbeziehung aller wichtigen sonstigen Ereignisse im Allgäu und im Zusammenhang mit dem Baltringer- und Seehaufen.
Erhältlich ist das Buch für € 15,- beim Autor oder beim Heimatverein Ratzenried.
Mittwoch, 12. März 2025 | Bad Wurzach
Vortrag zur Eiszeitforschung

Vorstandsbeirat Siegfried Roth, Leiter des Naturschutzzentrums in Wurzach hat mit Prof. Dr. Andreas Schwab und Roland Banzhaf zwei sehr interessante Referenten über unsere Heimat gewinnen können.
Freitag, 7. März 2025 | Eglofs
Verleihung des Westallgäuer Heimatpreises an unser Vorstandsmitglied Georg Zimmer

Im Rahmen der Eglofser Gerichtsstages wurde Georg Zimmer für seine jahrzehntelangen Verdienste in der Heimatpflege geehrt. Wir gratulieren ihm ganz herzlich.
Einen auführlichen Bericht der digitalen Bildschirmzeitung finden Sie … HIER
Freitag, 22. November 2024 | 14.30 Uhr | Kißlegg-Bärenweiler
Jahreshauptversammlung der AG Heimatpflege
Link zur Bildschirmzeitung unten auf das Bild klicken | Artikel von Berthold Büchele

Die Arbeitsgemeinschaft Heimatpflege im württembergischen Allgäu hatte zur Jahreshauptversammlung nach Bärenweiler (bei Kißlegg) eingeladen, an einen geschichtsträchtigen Ort, der sich in besonderer Weise dafür anbot. Bei dieser Anlage mit Umfassungsmauer, Spitalgebäude, Kapelle, Pfarr- und Mesnerhaus und verschiedenen Wirtschaftsgebäuden handelt es sich nämlich um ein selten gut erhaltenes, denkmalgeschütztes Ensemble, das 1619 von Maria von Hohenems und ihrer Schwester als Selbstversorgungs-anstalt für Adlige, aber auch für Alte und Pflegebedürftige gestiftet worden war. Nach dem Verkauf durch den Fürsten von Waldburg-Zeil an den durch verschiedene Sanierungsmaßnahmen bekannten Christian Skrodski sieht dieser die Gelegenheit und Aufgabe, diese historische Anlage einer zeitgemäßen Nutzung mit Hotel, Restaurant, Event-Stadel, Tagungsgebäude, Ferienwohnungen, Senioren-WG, Kindergarten, Schaubäckerei-, brauerei- und brenneri, Kompakthäusern u.a. zuzuführen. Ein Gang durch die weiträumige Anlage zeigte den Vereinsmitgliedern einerseits die erstaunlich gut erhaltene Substanz, andererseits die enormen Möglichkeiten einer auch im Interesse der Heimatpflege sinnvollen Nutzung. Künstlerisch eindrucksvoll ist besonders die frühbarocke Kapelle. Mit einem Kurzvortrag zeigte der Vereinsvorsitzende Stephan Wiltsche, dass diese Kapelle (so wie auch viele andere Kirchen) nach alter Sitte nach Osten ausgerichtet ist und dass sie am 15.8. 1619 eingemessen wurde, vermutlich durch den damals bekannten Wangener Landvermesser J.A. Rauch. Interessanterweise trifft der Sonnenstrahl am 2.2. (Mariä Lichtmess!) und am 5.11. den Gang des Hauptgebäudes entlang direkt auf den Altar der Kapelle. Nach Erledigung der Vereinsformalitäten berichtete Wiltsche von den Aktivitäten des Vereins: Von der Baumpflanzaktion, dem Kulturlandschaftskataster mit ca. 6500 Objekten, der derzeit digitalisiert wird, und von den Planungen zum Bauernkriegsjubiläum 2025. Schließlich begründete er seine Stellungnahme gegen die geplanten Windräder, die das Landschaftsbild in der einmaligen Kulturlandschaft des württembergischen Allgäus zerstören würden.
Bericht von Berthold Büchele
20. Juni 2024
Zum Tod eines großen Heimatpflegers
Nachruf auf Prof. Dr. Manfred Thierer, + 20.06.2024

Manfred Thierer war langjähriger Beisitzer in der Vorstandschaft unserer Arbeitsgemeinschaft und hat uns darin mit Rat und vor allem Tat zur Seite gestanden. Seine menschlich zugewandte, immer freundliche, hilfsbereite, feine und humorvolle Art wird uns sehr fehlen. Manfred Thierer hat uns durch seine umfangreiche Kenntnis unserer Landschaft, von Land und Leuten, immer wieder fasziniert. Für seine zahlreichen Vorträge, besonders für seine zeitintensive Koordinierung unseres digitalen Erfassungsprojektes der Kultur- und Naturdenkmäler im württembergischen Allgäu und seine verschiedenen Buchbeiträge können wir nur anerkennend Dank sagen. Sein liebevoller Blick auf unserer Heimat bleibt uns Auftrag.
Wir fühlen uns mit der Familie, seiner Frau und den Kindern und Enkeln in Trauer verbunden.
Pfüa Gott, Manne!
29. März 2024
Stellungnahme des Vorsitzenden der AG Heimatpflege zur Windenergieerzeugung im Bereich des württembergischen Allgäus
Der Regionalverband Bodensee – Oberschwaben hat Vorrangebiete für Windenergie als auch Photovoltaik veröffentlicht. In einem öffentlichen Beteiligungsverfahren hat er aufgerufen, Stellungnahmen abzugeben.
Hier nachfolgend die Stellungnahme / der Einspruch des Vorsitzenden der AG Hp, Stephan Wiltsche, der fristgerecht beim Regionalverband eingereicht wurde. Die Stellungsnahme bezieht sich auf die Verletzung der im Regionalplan selbst festgelegten Ziele, insbesondere den unter 3.1.0 und 3.1.1. benannten Abschnitten.
„Im Vordergrund stehen vor allem die Sicherung hochwertiger landwirtschaftlicher Standorte, die Bewahrung von Gebieten mit herausragender landschaftlicher Vielfalt, Eigenart und Schönheit (Landschaftsbild, Dichte der Kulturdenkmale)…
…Aufgrund der Zielsetzungen der Sicherung siedlungsnaher Erholungsflächen und der Schaffung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Siedlungsgebieten und Freiräumen werden Regionale Grünzüge und Grünzäsuren in erster Linie im Verdichtungsraum, in Gebieten mit Verdichtungsansätzen oder absehbaren Siedlungsdruck sowie in benachbarten Landschaftsräumen festgelegt. Außerdem werden die regional besten landwirtschaftlichen Standorte sowie die Landschaftsräume mit im regionalen Vergleich herausragender Vielfalt, Eigenart und Schönheit (Landschaftsbild) regionsweit als Regionale Grünzüge planungsrechtlich gesichert…
…Die im Auftrag des Landes Baden-Württemberg vom Landschaftsarchitekten Frank Roser durchgeführte Bewertung des Landschaftsbilds erlaubt eine vergleichende Betrachtung mit der Gesamtsituation des Landes, so dass eine Einschätzung der landesweiten Bedeutung der regionalen Landschaftsräume möglich ist. (s. auch Begründungskarte „Landschaftsräume von herausragender Vielfalt, Eigenart und Schönheit“)...
..In Räumen mit den regional besten landwirtschaftlichen Standorten sowie in Landschaftsräumen von herausragender Vielfalt, Eigenart und Schönheit, wie dem Tal der Oberen Donau und der Schmeien, den Hanglagen bei Heiligenberg, dem Deggenhausertal und der Drumlinlandschaft des württembergischen Allgäus inkl. der zugehörigen Tal- und Flusslandschaften sowie der Adelegg, werden die Freiräume regionsweit als Regionale Grünzüge gesichert (Näheres s. Kap. 5.3 und 5.6 des Umweltberichts und Begründung zu PS 3.1.0). In der Regel überlappen diese mit den zuvor benannten Gebieten, was die Bedeutung dieser Freiräume nochmals unterstreicht. …“
Da die Einsprüche nur für einzelne ausgewiesene Parzellen abgegeben werden konnten, wurde dazu das Vorranggebiet Windenergie Ratzenried-Ost stellvertretend gewählt.
Stellungnahme:
„Als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Heimatpflege im württembergischen Allgäu e.V. erhebe ich Einspruch gegen die Planung von Windenergieanlagen (WEA) in gesamten Bereich des württembergischen Allgäus (Altkreis Wangen) als auch dem angrenzenden Altdorfer Wald. Dafür steht hier nur stellvertretend die Fläche Ratzenried-Ost. Die zahlreich projektierten Windenergieanlagen auf den vom Regionalverband ausgeloteten Vorranggebieten zerstören allein schon durch ihre unverhältnismäßig großen vertikalen Höhen das in seiner Vielfalt, Eigenheit und Schönheit einmalige, horizontal dominierte Landschaftsbild des württembergischen Allgäus. Dies hat wegen seiner weitgehend noch intakten Fauna und Flora, den Mooren, Wäldern, der kulturlandschaftsprägenden Grünlandbewirtschaftung und vor allem dem unverstellten Bergblick einen unmittelbar erholenden und ausgleichenden Charakter. Diese Intaktheit des natürlichen Landschaftsbildes wird durch jede einzelne WEA empfindlich gestört, im unmittelbaren Umfeld sogar zerstört. Damit wird die Möglichkeiten der Energienutzung zuungunsten des wesentlichen Erholungsnutzens für den Menschen unausgleichbar bevorzugt. Für die Allgäuer Landschaft, die im Tourismus wesentlich vom intakten Landschaftsbild lebt, ist solch ein massiver Eingriff in das Landschaftsbild durch WEA auch wirtschaftlich direkt negativ beeinträchtigend. Das unverstellte Landschaftsbild ist ein wesentliches wirtschaftliches Kapital. Ich betrache diese Form der Energiegewinnung in unserer Region des württembergischen Allgäus als einen Irrweg.
Stephan Wiltsche als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Heimatpflege im württembergischen Allgäu e.V.
In der Arbeitsgemeinschaft Heimatpflege i.w. Allgäu sind alle Städte und Gemeinden, Ortschaften, Heimatpfleger, sämtliche Heimatvereine und viele Einzelmitglieder im östlichen Landkreis Ravensburg vertreten.“
Hier ein Link: Bereitstellung einer landesweiten Planungsgrundlage für das Schutzgut Landschaftsbild in Baden-Württemberg: „Ist die Schönheit der Landschaft berechenbar?“, auf die sich der Regionalplan direkt bezieht.

Sonntag, 8. September 2024 | 14.30 Uhr | Rochuskapelle Wangen
Tag des offenen Denkmals – Führung: Der Alte Gottesacker in Wangen – ein stiller Schatz
Nirgends sonst in Oberschwaben hat sich eine solch vollständige, von Oberitalien her beeinflusste, Renaissance-Gräberanlage erhalten wie in der ehemaligen Reichsstadt Wangen. Die Grabarchitektur mitsamt ihren historischen Grabmälern mit originalen gemalten Epitaphien des 16. bis 19. Jahrhunderts ist tatsächlich etwas kulturell sehr Herausgehobenes. Für Kulturinteressierte ein echter Geheimtipp. Die an diesem Tag geöffnete Rochuskapelle ist vor allem wegen ihrer biblisch bemalten Kassettendecke ein bedeutendes Kulturdenkmal weit über die Region hinaus. Und: Sie birgt ein echtes Rätsel!

Ortsheimatpfleger Stephan Wiltsche führt durch die Rochuskapelle und zu ausgewählten Beispielen von Grabkapellen auf dem Alten Gottesacker.
Das Treffen ist ohne Anmeldung und ohne gemeinsame Einkehr, weil im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“ die Möglichkeit besteht, in der Stadt Wangen weitere „Wahrzeichen“ anzusehen. So bietet sich etwa die Möglichkeit, die Türme der Stadtbefestigung zu besteigen.
Mittwoch, 24. April 2024 | 19.00 Uhr | Neues Schloss Kißlegg
Historischer Vortrag zur Ersterwähnung Kißleggs 824 n. Chr.
Im Jahr 824 n.Chr. wurde der spätere Marktflecken Kißlegg zum ersten Mal in einer sanktgallischen Urkunde als Zelle erwähnt. Stiftsarchivar Dr. Peter Erhart aus St. Gallen kam zum 1200 Jahre-Jubiläum nach Kißlegg zu einem historischen Vortrag und über die ungewöhnlich dichte Urkundenlage des 9. Jahrhunderts Kißlegg betreffend.

Samstag, 13. April 2024 | 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr | Am Kirchplatz Deuchelried
AG Heimatpflege – Exkursion und Fortbildung „Deuchelried als Beispiel für die Verdichtung sakraler Kleinkunst im Dorf“.

Wir waren zu Fuß unterwegs zu eindrucksvollen Wegzeichen sakraler Kunst im Dorf Deuchelried. Hinter jedem Kunstwerk gab es eine persönliche Geschichte, manchmal auch ein Schiksal zu entdecken.
Begleitet haben uns dabei Ortsheimatpfleger Herbert Aselmann und Mitglied Günther Brutscher. In der Pfarrkirche ließ uns Mesner Xaver Bodenmüller einige seiner Schätze sehen.
Hier links ist das Bild des kunstvollen Schließmechanismus´ des gotischen Sakramentshauses zu sehen, das gleichzeitig an vier Stellen den Tabernakel öffnet, wenn man den Schlüssel dreht.
Günther Brutscher hat uns dann noch seine mittlerweile umfangreiche Homepage www.wegzeichen-oberschwaben.de vorgestellt. Sie stellt eine ergiebige digitale Sammlung von sakraler Kleinkunst im gesamten württembergischen Westallgäu dar. Ein kleiner Imbiss rundete unsere Fortbildung ab.
Herbert Aselmann stellte uns das „Ankor Wat des Allgäus“ vor, die eingewachsene ehemalige Turmburg Haldenberg, um die er sich besonders angenommen hat.









5. April 2024 | 19.00 Uhr | Neues Schloss Kißlegg, Benkettsaal
Neuerscheinung „Wahrhaftig ein Jahrhundert Bier“

Ortsheimatpfleger Bernd Mauch aus Kißlegg hat zusammen mit Paul Sägmüller und Martin Röther ein Büchlein zu einem besonderen Teil unserer Heimat verfasst. Das 100-jährige Jubiläum des in Kißlegg-Dürren erfundenen Kristallweizen ehrten sie mit dieser Buchveröffentlichung.
Januar 2024
Neuerscheinung „Chronik der Pfarrei Gebrazhofen 1300 – 1891“
Ortsheimatpflegerin Eileen Mößle aus Leutkirch – Nannenbach hat eine vom Jahr 1891 vorgefundene Chronik der Pfarrei akribisch transkripiert, neu aufgelegt und ermöglicht damit einen Blick in die Vergangenheit. Sie stellt so interessante regionale Heimatgeschichte, die völlig unbekannt im Pfarrarchiv schlummerte, einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung. Eine tolle heimatpflegerische Leistung!
Erhältlich ist das Buch für € 12,- bei der Autorin oder im Pfarrbüro in Gebrazhofen.

17. Januar 2024 | Bad Wurzach
Vortrag Kulturlandschaftsgeschichte Oberschwaben / Allgäu
Dr. Siegfried Roth, Bad Wurzach

14. Dezember 2023 | Wangen im Allgäu
Neuerscheinung Historischer Roman „Die Leupolzer“
Diemut M. Bek, Mitglied im Heimatverein Niederwangen und im Vorstand des Altstadt- Museumsvereins Wangen im Allgäu, stellt ihren historischen Roman vor:

„Die Leupolzer“ ist ein frühmittelalterlicher Burgen-Roman voller Abenteuer, Wirrungen und Verstrickungen um Liebe, Macht, Freundschaft, Eifersucht, Kampf und Ehre im Reich des Frankenkönigs Otto dem I. und seiner Gemahlin Adelheid von Burgund, Königin von Italien.
25. November 2023 | Argenbühl – Ratzenried
Neuerscheinung 2023: Zu den Allgäuer Mundarten
Ortsheimatpfleger Berthold Büchele aus Ratzenried stellt sein neuestes Buch vor „Lieb Heimat ade – Vom Wert und Verfall der Allgäuer Mundart„

Das Buch handelt vom schwäbischen und dem schon fast ausgestorbenen alemannischen Dialekt. Das Buches stellt dar, wie reichhaltig unsere Dialekte waren und sind und welch großer Verlust unserer Kultur das Verschwinden der Mundart bedeuten würde. Eine Sammlung von ca. 5000 Wörtern und knapp 1000 Redensarten aus Wangen, Leutkirch, Isny und vielen Dörfern zeigt die unglaubliche und unerschöpfliche Fülle unserer Dialekte. Das Buch gibt es für € 20 beim Autor oder dem Heimatverein Ratzenried.
27. Oktober 2023 | Bad Wurzach
Jahreshauptversammlung 2023

Nach einer Führung durch die Ausstellung „MoorExtrem“ durch den Leiter des Naturschutzzentrums, Dr. Siegfried Roth, versammelten sich 46 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft zu ihrer Jahreshauptversammlung.

23. Juni 2023 | Kreuzthal
Exkursion und Ortsheimatpfleger-Schulung in der Adelegg
Eine Gruppe von Ortsheimatpflegern stellte sich dem Thema „Allgäuer Baukultur und Energiewende“ und besichtigte ein gelungenes Beispiel von Architekt Hans-Georg Schmitz (GMS Isny). Wir waren eingeladen zu seinem von 1707 stammenden ehemaligen Bauernhaus im Eschachtal und sahen uns hier besonders das neue Nebengebäude an mit der in die Oberfläche des Daches integrierten Photovoltaik-Anlage. Dafür gab es nicht nur das Staunen der Besucher, sondern auch mehrere Architektenpreise. Das Gebäude integriert sich neben dem historischen Altbestand in die Landschaft und nimmt dabei die traditionelle Allgäuer Form mit dem flachen Landerndach auf, wenn auch minimalistisch reduziert. Besonders wegen der Gestaltung des Daches mit Holz und den oberflächig bündig verbauten, handelsüblichen Solarpanelen sind wir gekommen.
Dabei kamen wir ins Gespräch über die Vereinbarkeit von Gebäuden mit Denkmalschutzcharakter und modernen Erfordernissen. Das gelungene Beispiel deckt sich mit unseren Anliegen der AG Heimatpflege, nicht nur technische, sondern auch gestalterische Aspekte im Blick zu behalten, gerade beim Thema PV-Anlagen neben und auf historisch wertvollen Gebäuden. Vor der abschließenden Einkehr in Kreuzthal gab es noch interessante geologische Beiträge des Adelegg-Kenners Dr. Manfred Thierer am Rande des nagelneuen „Glasiusweges“ im Ulmer Tal.








Freilichttheater Eglofs – 1523 Aufbruch in eine Neue Zeit
Geschichts- und Heimatverein Eglofs e.V.
21. Mai 2023 | Wangen im Allgäu
Der Heimattag Lindau zu Gast bei uns
Die Ortsheimatpfleger des Landkreises Lindau waren zu Gast beim Vorsitzenden der AG Heimatpflege im württembergischen Allgäu. Die Exkursion führte sie zum Alten Renaissance-Gottesacker und der Rochuskapelle in der Stadt Wangen.

12. Mai 2023 | Arnach
Vortrag: Das Leben des Heiligen Ulrich von Augsburg und seine Spuren im Wurzacher Raum
Zum 1050. male jährt sich der Todestag des Heiligen Ulrich von Augsburg. Die katholische Seelsorgeeinheit Bad Wurzach veranstaltet deshalb eine Reihe über diesen allgäu-schwäbischen Heiligen.

Der Heilige Ulrich von Augsburg (*890 +973) hat in einer sehr bewegten Zeit gelebt, die von großen Unsicherheiten und den apokalyptisch empfundenen Ungarnüberfällen geprägt waren. Sein missionierendes Wirken in einer Welt, die wir schon als christlich aber noch von vielen heidnischen Bräuchen geprägt bezeichnen können, hat gerade auch in der Wurzacher Umgegend seine Spuren hinterlassen. Dass es mit Dietmanns, Seibranz, Arnach und Kißlegg Ulrichpatrozinien der Kirchen gibt, ist keinesfalls zufällig. Wir besitzen neben der Ulrichlegende von Seibranz besonders in den Legendenkränzen des geheimnisvollen Wallfahrtsortes Rötsee klare Belege augsburgischer Missionstätigkeit hier in unserer unmittelbaren Gegend.
28. April 2023 | Cristazhofen
Heimatpflege-Stammtisch
Es ergeht eine offene Einladung! Worüber wollen wir uns unterhalten?
„Allgäuer Baukultur verschwindet klamm und heimlich – was ist geblieben vom Gebäudeatlas? Wie reagieren wir als Ortsheimatpfleger und als AG Heimatpflege?
Mit dabei sind Dr. Rainer Jensch, der 1996/97 mit Hilfe der örtlichen Heimatpfleger 2692 ortsbildprägende Gebäude erfasst hat, die für unsere Landschaft erhaltenswert erschienen.
Zur Auflockerung spielt eine kleine Wirtshaus-Blechbläsermusik
30. März 2023 | Wolfegg
Vortrag zum Thema Kleindenkmale im württembergischen Allgäu
„Beseeltes Land – Über die Frömmigkeit im westlichen Allgäu„
in der Vortragsreihe „Heimatkunde wie sie nicht im Schulbuch steht“
Veranstalter ist das Bauernhausmuseum Wolfegg

Referent: Prof. Dr. Manfred Thierer
Manfred Thierer ist seit viele Jahren in der AG Heimatpflege im württembergischen Allgäu tätig. Er ist sicher einer der beste Kenner unserer Heimat. Zahlreiche Publikationen und auch das Inventarisationsprojekt der Arbeitsgemeinschaft hat er verantwortet. Sein Buch „Beseeltes Land“ ist die Frucht dieser Arbeit.
Eine Rezession in der Schwäbischen Heimat:
15. März 2023 | Bad Wurzach
Vortrag Historische Torfgräberei in Oberschwaben
Prof. Dr. Werner Konold, Freiburg

4. März 2023 | Argenbühl – Ratzenried
„Alemannisches Hohstuben“ – Mundartabend
Der Heimatverein Ratzenried veranstaltet eine Mundart- Hohstube.
Die Hohstube soll Einblicke in das geplante Buch des Ratzenrieder Ortsheimatpflegers Berthold Büchele vermitteln und Beispiele geben, wie die alte alemannische Mundart bei uns bis vor einigen Jahrzehnten geklungen hat. Einige Mundartsprecher werden Kostproben geben und es soll ein lebendiger Austausch stattfinden.
https://www.ratzenried.de/index.php/termine.html
24. Februar 2023 | Argenbühl Eglofs
Eglofser Gerichtstag

Humorige Gerichtsverhandlung zu anklagenswerten Mängeln „heanad und deanat“ im Westallgäu. Verbunden ist das launige Programm mit Musik und Kabarettbeiträgen sowie der Verleihung des „Westallgäuer Heimatpreises“.
Veranstalter ist der Geschichts- und Heimatverein Eglofs e.V.
30. Januar 2023 | Argenbühl Eglofs
Regionalkonferenz: Erst-Informationen eines zukünftig möglichen
Biosphärengebietes Oberschwaben-Allgäu
Wir von der AG Heimatpflege im württembergischen Allgäu sind bei dem Prozess mit informiert worden. Das Kultur- und Moorgebiet des württembergischen Allgäus würde den südlichen Teil eines möglichen Biosphärengebiets abbilden. Die Infoveranstaltung von Verbänden, Touristikern, Landwirten und Gemeinderäten war konstruktiv – kritisch und sollte der Auftakt eines langen Meinungsbildungsprozesses sein.
Inhaltliche Informationen sind auf der Homepage des Landkreises Ravensburg zu finden.

18. Januar 2023
Vortrag über Kleindenkmale
Dr. Siegfried Roth, Mitglied in der AG Heimatpflege, hält einen sehr interessanten Vortrag in Bad Wurzach


25. November 2022
WECHSEL IM VORSITZ der AG Heimatpflege
Auf Jörg Leist folgt Stephan Wiltsche

Nach 29 Jahren als Vorsitzender der AG wurde Dr. Jörg Leist im Rahmen der gut besuchten Hauptversammlung des Vereins verabschiedet. Mit dankenden Worten und in Angedenken der vielen Verdienste wurde er von der Versammlung zum <Ehren-Vorsitzenden> gewählt.
Neu gewählt wurde als neuer Vorsitzender Stephan Wiltsche, Ortsheimatpfleger der Stadt Wangen im Allgäu. Bürgermeister Dieter Krattenmacher wurde als Geschäftsführer, Bürgermeister Roland Sauter als Kassier und Georg Zimmer als Schriftführer für weitere drei Jahre bestätigt.



Oktober 2022
Aktion Hofbaum – HOFBÄUME ZU VERSCHENKEN
weitere Informationen finden Sie hier
25. November 2022 | Neues Schloss Kißlegg
Einladung zur JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2022 der AG Heimatpflege mit Wahlen des Vorstands
Eingeladen sind die Mitglieder der AG, sowie die bestellten Heimatpfleger der Mitgliedskommunen. Der Beginn ist um 16:00 Uhr. Dann findet eine Besichtigung der Renovierungsarbeiten im Neuen Schloss statt. Um 17:00 Uhr beginnt die Jahreshauptversammlung.

4. November 2021 | Wangen-Leupolz
EDUARD KÄMMERLE aus Leupolz verstorben

Der langjährige Ortsheimatpfleger von Leupolz, Eduard Kämmerle, ist verstorben. Wir sagen Danke für seine unermüdliche Tätigkeit für das Wohl seiner Heimat, bei der er sich auch von seiner schweren Erkrankung nicht hat abhalten lassen. Den Angehörigen drücken wir unser herzliches Beileid aus und wünschen ihnen Kraft und Gottes Segen.
November 2021 | Württembergisches Allgäu
Eine neue HOMEPAGE wird auf den Weg gebracht

Die alte Homepage der AG ist in die Jahre gekommen. Nun wurde sie neu entwickelt
Juni 2021
LEADER-Projekt: Sakrale Kulturlandschaft | Kartierung des Natur- und Kulturerbes
Die AG Heimatpflege befasst sich in enger Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Kißlegg schon seit vielen Jahren mit der Beschreibung und Kartierung des Natur- und Kulturerbes in unserem Raum. In einer dankenswerterweise von LEADER geförderten Projektphase seit dem Jahre 2019 wird das Augenmerk auf das Erfassen der sakralen Zeichen in der Landschaft gerichtet.



Oktober 2020
BUCH „Beseeltes Land“ von Manfred Thierer für die AG Heimatpflege

Zeichen der Frömmigkeit im westlichen Allgäu
Eine Landschaft inventarisieren – kann man das überhaupt? Und wem soll das nützen? Die Arbeitsgemeinschaft Heimatpflege im württembergischen Allgäu traute sich diese Aufgabe zu und erfasste im Laufe vieler Jahre die ihre heimatliche Landschaft prägenden Elemente – immer in der Absicht, das Gewachsene und historisch Geprägte zu erhalten und rücksichtsvoll weiterzuentwickeln. Nahezu 7.000 Objekte des Natur- und Kulturerbes wurden dabei inventarisiert. Auf dieser Grundlage befasst sich Manfred Thierer mit den für das Gebiet so zahlreichen religiösen Glaubenszeichen in der Landschaft: Feldkreuzen, Bildstöcken, Kapellen, Haus-, Hof- und Brückenheiligen und anderen Zeugnissen des Glaubens. Warum gibt es in der südöstlichen Ecke des Landes so viele davon? Wie erklärt sich ihre Formenvielfalt? Warum wurden sie errichtet? Begnügt man sich nur mit dem traditionellen Erbe oder wird auch Neues hinzugefügt? Zu diesen Fragen versucht das Buch Antworten zu geben und den Leser mitzunehmen, die Heimat neu zu entdecken und kennenzulernen.

8. November 2019
JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2019: Die Arbeit der Heimatpflege braucht Stehvermögen
Über 50 Teilnehmer waren auf der Hauptversammlung, die dieses Jahr in Leutkirch stattgefunden hat. Interessante Themen waren wieder auf der Tagesordnung.
SZ – Presseveröffentlichung von Sabine Centner
Bericht in der Schwäbischen Zeitung: Hier >

27. September 2019
EXKURSION der Ortsheimatpfleger als Schulung durch die AG Heimatpflege
Am Karsee und im Wald am Schweinberg lassen wir uns die Auswirkungen von Klimaveränderung, Temperatur- und Trockenheitsstress für Flora und Fauna erklären. Elmar Schlecker vom Seenprogramm des Landratsamtes und Bernhard Dingler vom Forstamt standen uns als Experten zur Verfügung.
SZ – Presseveröffentlichung von Vera Stiller
Bericht in der Schwäbischen Zeitung: Hier >








November 2018
Leist bleibt Vorsitzender, Krattenmacher wird Geschäftsführer
AG Heimatpflege Württembergisches Allgäu wählt neuen Vorstand
SZ – Presseveröffentlichung von Vera Stiller
Weiter…Schwäbische Zeitung 12.11.2018



